Die American Railroadfans in Switzerland sind eine lose Interessengemeinschaft (220 Personen) mehrheitlich aus dem Grossraum Zürich, aber auch aus der übrigen Schweiz und sogar aus dem Ausland, die sich mit der amerikanischen Eisenbahnszene befassen. Wir sind kein Club und kein Verein. Mit dieser ungezwungenen Form möchten wir den 'American Way of Life' reflektieren.

Monatlich treffen sich die Fans an einem Freitag-Abend zu einem Meeting in der Nähe von Zürich. Da werden jeweils Photo- und Filmvorträge von Mitgliedern gezeigt, von den Reisen zu den Eisenbahnen in Nordamerika.


Weitere Informationen in www.americanrrfans.ch oder auf der Website unseres Trainmasters, Werner Meer: www.trainmaster.ch



15. Convention vom 13. / 14. Oktober 2012 "the final convention"

Am Wochenende im Oktober 2012 fand die letzte grosse Convention der American Railroadfans in Switzerland statt. Die Mehrheit der versammelten Mitglieder hat beschlossen, zukünftig diesen Grossanlass mit Tausenden von Besuchern nicht mehr durch zu führen. Der Aufwand für die Organisation ist kaum mehr in diesem Rahmen realisierbar.

Als Abschluss habe ich mich entschlossen, eine 27 m lange Switchanlage mit dem Thema Steam in the West aufzustellen. Als Schwerpunk zeigte ich das Modell des Coaling Tower (siehe Seite INDOOR LAYOUT, Unterseite Coaling Station) sowie vier Brückenmodule der Timber Howe Truss Bridge von Bonners Ferry. (Siehe Seite HOWE TRUSS BRIDGE).

Der Fahrbetrieb mit zwei mächtigen Articulated Steamengines und vorbildgetreuem Rollingstock der 50er Jahre hat Action auf die Anlage gebracht. Ich habe eine Anzahl einfacher Module hergestellt, auf denen nur für die Ausstellung die Gleise montiert wurden. Auch den Schotter und das Kies- und Steinmaterial sowie das Grünzeug wurden nur lose aufgebracht und nach der Convention wieder entfernt.

 Weitere Informationen auf der Website unseres Trainmasters, Werner Meer: www.trainmaster.ch/convention.htm

 

 





Auf dem nebenstehenden Bild ist die "lose" Geländegestaltung zu erkennen. Zuerst habe ich auf dem Modul die Gleise verlegt, wobei ich nach Möglichkeit Flexgleise von 3 m Länge verwendet habe. Zwischen den Weichen benutzte ich kürzere Restgleise aus meinem Lager, die mit der Trennscheibe kurzerhand auf die passende Länge geschnitten wurde.

Anschliessend werden die Gleise lose eingeschottert mit 3 mm Split, der im Winterhalbjahr sackweise in der Landi zu kaufen ist.

Sodann mit unterschiedlichem Kies- und Steinmaterial das Gelände gestalten. Und zum Abschluss ein wenig Modell-Grünzeug.



Das ganze Konzept mit den relativ einfachen "Ausstellungs"-Modulen nebst den Brückenmodulen und dem Tower-Modul hat sich bestens bewährt. Das Layout war zu zweit in etwa 3 h aufgestellt und für die Gleismontage auf den 27 m Länge (abzüglich Brücken und Towermodul) musste ich ca. fünf Stunden aufwenden. Das Einschottern der Gleise und die Geländegestaltung hat anschliessend mit meinen beiden Helfern, Andreas Tschabold und Markus Hintermann, auch etwa 3 Stunden gedauert.

Das Layout war am Freitag Nachmittag bereits fertig gestellt und wir konnten mit dem Fahrbetrieb beginnen. So blieb auch Zeit, die gesamte Ausstellung zu geniessen. Der Fahrbetrieb mit den zwei grossen Dampflokomotiven und der Diesellok hat sodann während er ganzen Convention reibungslos geklappt. Dank den, mit dem ZIMO System digitalisierten Lok's konnte ein realistischer Betrieb gezeigt werden.

Als eindeutiges Highlight darf ich den über ein Meter hohen Coaling Tower aus Minturn, CO im Maßstab 1:29 nennen, (siehe Seite INDOOR LAYOUT -> COALING STATION). Die GP-9 Diesellok mit einigen Coalhopper versorgte den Tower mit der „notwendigen“ Kohle. Mit den zwei mächtigen Mallet Dampfloks der Achsfolge 2-8-8-2, sogenannten  Articulateds, haben wir den Besuchern unter anderem den sogenannten Helperbetrieb vorgeführt. Bei dieser Betriebsart setzt sich eine zweite Lok an das Ende eines – beim Vorbild – unter Umständen mehrere hundert Meter langen Zuges und sorgt von dort für einen wohl dosierten zusätzlichen Schub. Diese Schubenergie musste dabei, wie beim Original so feinfühlig gesteuert werden, das weder Wagen entgleisen noch die Zuglok abgebremst und mit durchdrehenden Rädern nicht mehr von der Stelle kommt. Wer diese Technik hier im Modellbetrieb beobachten konnte, vermag erst die Leistung jener damaligen Lokführer zu würdigen, die diese Technik bereits vor Jahrzehnten, tagtäglich und ohne jede Elektronik und Handys, sich nur per Pfeifsignalen der Loks verständigend, perfekt beherrschten!

 

 

 

 

 

 

 

13. Convention im Oktober 2006

Meine erste Convention mit der Grossspur. (An früheren Conventions nahm ich noch mit den H0 Modellen und Brücken teil.) Als Ausstellungsthema wählte ich einen Workshop zum Bau der Howe Truss Bridges. Am Wochenende 14.-15. Oktober 2006 hatten wir rund 3'300 Besucher. Die Ausstellung kann als voller Erfolg gewertet werden!



    


Mein Ausstellungsstand mit dem Arbeitstisch im Hintergrund.







Das Thema von mir war ein Workshop. Ich zeigte während den zwei Tagen den Aufbau eines Howe-Truss Brückenelementes.



 


Die 14. Convention im Oktober 2009 kann ebenfalls als voller Erfolg gewertet werden. Konnten doch noch nie soviele Super-Aussteller gewonnen werden, wie an diesem Wochenende vom 10/11. Oktober 2009.  Weitere Informationen auf der Website unseres Trainmasters, Werner Meer: www.trainmaster.ch/convention.htm



Mein Ausstellungsthema war wiederum ein Workshop: Howe to build a Trestle.

Ich zeigte den Aufbau einer Trestle, wobei die linke Hälfte dieser Trestle schon fertig gebaut war. So konnten die Besucher von Anfang an das fertige Resultat betrachten.





Zudem habe ich eine kleine Fahranlage an die Trestlemodule angehängt, auf der ich regelmässig Fahrbetrieb mit einer Diesellok demonstrierte, mit realistischem Sound.

Auf diesem "Display" wurden alle meine Dieselloks der Southern Pacific ausgestellt, dies zum Convention-Thema Evolution.

 





JUNE 2014 / themountaineer

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